Schulkinder erhalten Dinge des täglichen Bedarfs

In der gegenwärtigen Situation in Sri Lanka haben Dinge des täglichen Bedarfs einen besonderen Wert, denn gerade derlei Waren sind in Sri Lanka nahezu doppelt so teuer (!) geworden und damit für die meisten Familien noch weniger erschwinglich als bisher.

Ward 25 in Sri Lanka schafft hier Abhilfe u.a., indem Schulbesuche genutzt werden, um bei dieser Gelegenheit Schulkindern solche Dinge für sich und ihr Zuhause zu übergeben.

Zuletzt geschehen ist dies bei Besuchen der Sambuddharaja School in Maggona und der Kadirapola School (siehe Fotos). Es wurden über 100 Packungen verteilt, die für jedes Schulkind vor allem Handtücher, Seife, Zahnputzzeug, Creme u.ä. enthielten. Aber auch Nährmittel, Kekse und ein Glas Marmelade waren dabei.

All dies mag uns hier recht bescheiden vorkommen, aber in Sri Lanka, für die Kinder und ihre Familien, ist dies nicht nur eine höchst willkommene Entlastung, sondern eben auch eine ganz besondere Freude und Überraschung, solche Dinge einfach geschenkt zu bekommen!

So verhält es sich generell mit allen unseren Spenden – den größeren und den kleineren –
sie bedeuten in Sri Lanka weit mehr, als wir uns hier vorstellen können…


„Ärmer geht‘s nicht? Komm‘ nach Lunawa !“

Angesichts dessen, was wir hierzulande über Armut kennen und wie wir sie hier erleben, bekommt das, was man dagegen tagtäglich an Armut in Sri Lanka sehen und erleben kann, eine andere Dimension. Besonders deutlich wird das in Lunawa, einem slum-ähnlichen Ortsteil von Moratuwa, ein paar Kilometer südlich von Colombo. Schon nach wenigen Augenblicken im Innern einer dieser zusammenge-
nagelten und weniger als kargen Bretterhütten bei weit über schwülheißen 30 Grad bekommt man einen bleibenden Eindruck von den dortigen Lebensver-
hältnissen. Diese Menschen verbringen tausende Tage und Nächte, ein ganzes Leben, in solchen menschenunwürdigen Behausungen! Sich allein das auszumalen, sprengt schlichtweg die Vorstellungskraft von uns „normalen Mitteleuropäern“, lässt uns fassungslos sein… Hinzu kommen dort extreme materielle und damit existenzielle Not, Mangelernährung, Ausgrenzung, Chancennachteile, aber auch Alkoholismus, Kriminalität, Prostitution…

Um so mehr war und ist es unser Anliegen, gerade auch diesen Familien Hilfe zukommen zu lassen. Dazu gehörten zuletzt zahlreiche Foodpackets mit Reis und anderen wichtigen Nahrungsmitteln. Welche Erleichterung es für die Familien war, Essen zumindest für kommende Tage und Wochen erhalten zu haben, kann wirklich nur jemand nachempfinden, dessen Tage ebenso überwiegend von Ausweg- und Hoffnungslosigkeit geprägt sind, wie die der Bewohner von Lunawa …
(die Fotos zeigen einige der Übergaben)
 

 

 

























 

Ein großer Tag und ein Zeichen der Hoffnung für die „Sujatha – Mädchen“

Das Waisenhaus „Sujatha“ in Kaluthara beherbergt 40 Mädchen mit tragischer Vorgeschichte: entweder ohne Eltern oder mit überforderten Eltern, denen das Sorgerecht entzogen wurde, Mädchen, die zu Hause misshandelt oder missbraucht wurden …

Von staatlicher Seite kümmert sich kaum jemand um sie. Die Unterstützung von dort ist minimal : umgerechnet gerade mal 10 Cent pro Tag und Kind! Allein für die Mahlzeiten muss man jedoch für die 40 Mädchen und 5-8 Mitarbeiterinnen pro Tag umgerechnet ca. 60 Euro aufbringen…
Erst recht in der aktuell mehr als bewegten Zeit in Sri Lanka mit all seinen Teuerungen, großen Versorgungslücken und anderen wirtschaftlichen Problemen ist dies kaum zu bewerkstelligen.
Es sind nahezu ausschließlich (unregelmäßige) private Spenden und die Buddhist Society, von denen dieses Waisenhaus abhängt. Wenn die Leiterin jüngst sagte, dass man noch nicht einmal über Erste-Hilfe-Material oder entsprechende Medikamente verfügen würde, beschreibt dies in bedrückender Weise die aktuelle Situation.

Für Ward 25 in Sri Lanka gab es kein Zögern, als es darüber von einem örtlich zuständigen Vertreter informiert wurde. Angesichts der dortigen Lebenssituation wurden 40 Pakete mit wichtigen und lange entbehrten Dingen an die jungen Bewohnerinnen gepackt und übergeben, hauptsächlich Handtücher, Bettzeug, Seife, Zahnputzzeug und Hygiene-Artikel. All diese Dinge wurden lebhaft und freudig dankend entgegengenommen.

Dieser Tag wurde für die Mädchen nicht nur dadurch zu einem Tag der Freude, zu etwas Besonderem, sondern er war auch ein Zeichen dafür, dass sie nicht allein sind.
Es werden weitere Besuche von Ward 25 folgen, es wird u.a. Medikamente und Kleidung geben, vor allem aber – immer wieder ein kleines Stückchen Zuversicht …


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 





 

 






 

 

Werdende Mütter erhielten Babyausstattungen

In diesen Zeiten tiefer wirtschaftlicher Krise Sri Lankas wird selbst das Notwendigste zur Mangelware und kaum noch erschwinglich. Das gilt auch für werdende und junge Mütter, die Grundausstattungen für ihre Neugeborenen nur sehr schwer oder gar nicht aufbringen können.

Zu denen, die tagtäglich mit diesem Problem konfrontiert werden, gehören die Hebammen und anderen Mitarbeiterinnen des Gesundheitsberatungszentrums „Public Health Midwife Center“ in Lunawa/Moratuwa, wenige Kilometer südlich von Colombo in einer slum-ähnlichen Umgebung gelegen.

Einer entsprechenden Bitte an
Ward 25 folgend wurden für 20 werdende Mütter umgehend die dringend notwendigen Babyausstattungen beschafft. Sie wurden an alle diese Frauen gemeinsam übergeben. Jede Packung enthielt Babykleider, Windeln, eine Matte, eine Wolldecke, ein Kissenset, einen Anzug, ein Paar Socken und einen Seifenbehälter.
Auch unter Masken war die Freude und Erleichterung der werdenden Mütter zu spüren …

Das Beratungszentrum selbst ist in einem bedauernswerten Zustand, die Bedingungen sind miserabel (siehe Fotos ganz unten) . Daher wird Ward 25 dort auch noch für eine Renovierung Unterstützung leisten.

 

 

 

 

 




 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Tea Time“ mal ganz anders …

Der Weg des berühmten Ceylon-Tees beginnt in Sri Lanka nicht nur auf großen Plantagen, sondern nicht selten auch auf kleinen privaten Anbauflächen. Teepflanzen helfen, Existenzen zu sichern, d.h. mit den Erlösen können viele Familien ihren Lebensunterhalt bestreiten. Voraussetzungen dafür sind jedoch neben den Lage- und klimatischen Bedingungen die vergleichsweise teure Beschaffung einer ausreichenden Zahl von Jungpflanzen und – mindestens 1 Jahr Zeit, bevor überhaupt die ersten Teeblätter gepflückt werden können.
Ward 25 hat kürzlich 3.500 solcher jungen Teepflanzen gekauft (s.u.) und sie an 10 Familien im Raum Balangoda verteilt. Einzige Einkommensquelle dieser Familien waren bisher lediglich Einkünfte aus kleinen Gelegenheits- und/oder saisonalen Jobs, die kaum zum (Über)Leben gereicht haben.

Die mit Freude und Dankbarkeit entgegengenommenen Pflanzen wurden von den Familienangehörigen umgehend in den dafür vorbereiteten Boden gesetzt.
Auch Ward 25 – Patenkind Sandani (Foto oben) war dabei …

Damit wurde nicht nur Tee, sondern immer auch ein Stück Hoffnung gepflanzt.
Etwas, wofür wir nur zu gern beigetragen haben …

Grundschulkinder lernen sich kennen

Das ist Amashi, eines der Primary School children in Sri Lanka.
Des Englischen noch nicht so mächtig, versieht sie ihren ersten „Brief“ an ein Kind ihrer Partnerschule in Deutschland mit ersten Informationen, einem Foto und erklärenden Zeichnungen.
In gleicher Weise tun das die Grundschulkinder hier für ihre Freunde der gleichen Klassenstufe in Sri Lanka.

Dieser Austausch von „Briefen“ mit in der Folge neuen Fragen/Antworten ist seit Jahren fester Bestandteil
von Ward 25 – Schulpartnerschaften, speziell zwischen Grundschulen hier und Primary Schools in Sri Lanka. Vorangegangen sind entsprechende Informationsveranstaltungen für die Schülerinnen und Schüler der teilnehmenden Partnerschulen.
Alle beteiligten Erwachsenen – die LehrerInnen, die Eltern und Ward 25 – teilen die Auffassung und haben den Wunsch, dass sich ihre Kinder schon frühzeitig für Kinder in einem anderen Land interessieren, dass ihre Neugier geweckt wird, sie mehr von ihnen erfahren wollen.

Zu erleben, mit welcher Hingabe die „Briefe“ von den Kindern erstellt und mit welcher Freude und Spannung sie in Sri Lanka und hier erwartet werden, bestätigt die Idee, dass bereits in frühen Jahren die Grundlagen für ein gegenseitiges Verstehen und beiderseitigen Respekt gelegt werden können. Wir alle wissen, wie wichtig das in unserer Zeit ist …

 




Vom Leben zum Überleben

Wenn es in Sri Lanka für die allermeisten Menschen all die Jahre schon immer ein Leben am Existenzminimum war, so ist dieses Leben gegenwärtig mehr und mehr zu einem Überlebenskampf geworden.

Keine oder zu teure Lebensmittel – das bedeutet für viele nur noch eine Mahlzeit am Tag.
Kein Kochbenzin – das bedeutet Zubereitung mit Holz.
Kein Treibstoff – das bedeutet keine Personen- und Gütertransporte, keine Versorgung, keine Einkünfte, … selbst Schulen müssen zeitweise schließen, denn LehrerInnen und Kinder können ihre Schule nicht erreichen.

Keine Medikamente – das bedeutet auch, dass Kranke nicht mehr lebensrettend versorgt werden können.

Wenn sich nahezu alles (!) wie derzeit in Sri Lanka im Durchschnitt um das Doppelte (!) verteuert hat, es gleichzeitig kaum Arbeit und die Möglichkeit für Einkünfte gibt, wenn die allenfalls kleinen Rücklagen aufgebraucht sind – dann besteht im wahrsten Sinne des Wortes ‚Lebensgefahr‘!
Sich dann noch mit wichtigen Dingen versorgen zu können, die über das tägliche Essen hinausgehen, ist nahezu unmöglich geworden.

Kurz – ein „Leben auf Sparflamme“ war es schon immer – nun ist selbst das kaum noch möglich…

Ward 25 in Sri Lanka hilft in dieser Zeit mit allen zur Verfügung stehenden (Spenden)mitteln, die Not dort zu lindern, wo sie am größten ist, besonders in den ländlichen Gebieten.
Darüber hinaus gilt es aber auch, Hoffnung und Mut zu machen. Erleichterungen und Freude auch mit Dingen zu schenken, die ebenso wichtig, jedoch unerschwinglich geworden sind.

Wo und was es auch immer war – gerade das zu vermitteln, ist unseren Freunden und Partnern von der Ward 25 Group in Sri Lanka bei allen ihren Begegnungen gelungen !

Unten einige Impressionen von Hilfsaktionen im August, wie z.B. von der Übergabe weiterer Food-packets für Familien, von der Einrichtung eines regelmäßigen Mittagessens für Schulkinder (Prathiba, Kithalangamuwa), von Dingen des täglichen Bedarfs für Schulkinder, von Bettzeug und Körperpflegemitteln für Jungen eines Waisenhauses (Dedunu), von 600 Büchern für eine Schulbibliothek, vom Start einer weiteren Ward 25 – Patenschaft (Chamalsha), …


















 

 

 

 

 

 

 

 

 

 








Was tun? Was tun!

Die aktuellen Bilder und Nachrichten aus Sri Lanka werden von Protesten Hunderttausender bestimmt. Diese Proteste sind auch ein Ausdruck von Verzweiflung und Ausweglosigkeit, denn mittlerweile geht es immer mehr um die nackte Existenz.
Dort zu helfen, zu lindern, wo sich Hoffnungslosigkeit besonders breit macht, bleibt auch in dieser Zeit ein elementares Anliegen von Ward 25.

So wurden denn kürzlich nach unzähligen Wartestunden an Tankstellen rationierte Benzinmengen zusammengetragen, einzig, um auch jetzt weiter aktiv dort helfen zu können, wo die Not am größten ist, wo Kinder nicht ihre Hoffnung verlieren dürfen.
Auf diese Weise konnten u.a. Lebensmittelpakete in JaEla verteilt werden, die Kinder zweier Schulen in Balawala und Prathiba (Partnerschulen) bekommen ab sofort eine warme Mahlzeit, kleine Cataract (Grauer Star)-Patienten erhielten ihre neuen Linsen, betroffene Mütter Spezialflaschen für ihre Babys, es wurden Petroleumlampen mit Petroleumvorrat an Familien verteilt, kleine Stärkungen in riesigen Warteschlangen ausgegeben, …
Was es auch immer war – kleinere oder größere Aktionen – alles war und ist besonders in dieser Zeit mit erheblichem Aufwand verbunden, aber das Entscheidende:
Es wurde etwas getan und – es war jeden Aufwand wert!
Ein Blick in die Gesichter all derer, die Hilfe empfangen haben, genügt …

 

Freude in JaEla über Food-Packets

Freude in der Prathiba – …

…und Balawala-Schule

 

Freude (und Erstaunen…;-) über Petroleumlampen

(kleine) Freude in einer (großen) Warteschlange

 

Hoffnung für Chamalsha

Einem Kind in einem Land wie Sri Lanka zu helfen, in dem die allermeisten Menschen – besonders in der gegenwärtigen Zeit – tatsächlich aber schon seit Jahrzehnten unter Armut, Entbehrungen und Existenzkampf leiden, mag wie ein Tropfen auf den heißen Stein anmuten. Doch jeder, der einmal erlebt hat, wie gerade seine Hilfe einem dieser Kinder Erleichterung, Freude und letztlich Hoffnung gegeben hat, wird diesen, seinen „Tropfen“, wertschätzen und – stolz auf sich sein …
Jedem Gelegenheit zu geben, sich hier einzubringen und in diesem Sinne Bestätigung in dem zu finden, was er tut, gehört zum Inhalt und den Zielen u.a. von Ward 25 – Patenschaften.

Jüngst ging es um Chamalsha, ein 11-jähriges Mädchen aus Galapitamada, ca. 70 km nordöstlich von Colombo entfernt. Sie lebt mit ihren Eltern und ihrem 5 Jahre alten Bruder in einem sehr alten Haus, das dem Großvater gehört und aus 2 Räumen und einer „Küche“ besteht (siehe Fotos unten). In diesem Haus leben neben der Familie außerdem noch der Großvater selbst, sowie dessen psychisch kranke Schwester …
Chamalshas Vater ist als Wachmann einziger Verdiener und arbeitet 7 Tage die Woche (!), um seine Familie ernähren zu können. Chamalsha geht derzeit in die 6. Klasse und hatte vor einiger Zeit das „Scholarship-Exam“ erfolgreich bestanden – eine landesweite Prüfung für alle Fünftklässler, die vorteilhaft für eine künftig bessere Schule bzw. Schulausbildung ist. Chalmasha ist äußerst motiviert, sie lernt fleißig, sie hat verstanden, warum dies alles so wichtig für sie ist … Auf der anderen Seite stehen die katastrophalen Lebens- und Lernbedingungen und die Einschränkungen, denen sie täglich ausgesetzt ist …

Jedoch – es gibt gibt eine ganze 5. Schulklasse in Deutschland (in Peine), die bereit ist, eine Patenschaft – genauer: eine Ward 25 – Klassenpatenschaft – für sie zu übernehmen!! Somit ist gesichert, dass ihr Leben leichter wird, sie ihren Weg nun ohne größere Sorgen fortsetzen und ihre Ziele erreichen kann. Mit dieser Patenschaft besteht wirkliche Hoffnung für Chamalsha. Etwas, wovon sie und ihre Familie bisher nur träumen konnten…

Wenn Hilfe und Helfer an Grenzen stoßen

Das kleine Sri Lanka ist wieder einmal unfreiwillig, aber nicht ohne Grund in die
Negativ-Schlagzeilen der Weltöffentlichkeit gelangt :
„Sri Lanka am Abgrund“, „schwerste Krise seit der Unabhängigkeit“, „Sri Lanka hochverschuldet“, „drohender Staatsbankrott“, „Inflation so hoch wie nie“, „Regierung tritt zurück“, „Nationaler Notstand“, „schwere Unruhen im Land“ – so und ähnlich wird die derzeitige Lage überschrieben.

Die Ursachen hierfür sind vielschichtig, aber es ist nicht an uns, diese zu analysieren oder zu kommentieren. Für uns ist es in erster Linie wichtig zu wissen, was dies alles für die Menschen im Land konkret bedeutet, mit welchen Auswirkungen sie konfrontiert sind.
Für sie bekommen andere, jedoch damit unmittelbar verbundene Schlagzeilen existentielle Bedeutung, wie: „drastische Preiserhöhungen“, „explodierende Kosten“, „Stromsperren“, „Treibstoffmangel“, „Lebensmittelknappheit“, Medikamentenmangel“, „Touristen bleiben aus“, … Dabei sind noch nicht mal die vergangenen schweren Auswirkungen von Corona im Land erwähnt…

Unsere Freunde und Partner in Sri Lanka erfahren täglich am eigenen Leib,
was es bedeutet,
wenn auf Benzin, auf Flüssiggas und Petroleum (zum Kochen) nicht selten bis zu
7 (!) Stunden in einer Schlange gewartet werden muss und man dabei nicht
einmal sicher sein kann, dass man  noch etwas abbekommt …,
wenn wegen fehlenden Benzins keine Hilfsgüter transportiert, keine Schulen, Familien
und auch keine Patenkinder aufgesucht werden können,
wenn
innerhalb eines halben Jahres selbst Grundnahrungsmittel im Durchschnitt
doppelt so viel (!) kosten,
wenn
täglich stundenlang der Strom abgestellt wird (zeitweise bis zu 13 Stunden!),
wenn Krankenhäusern, Praxen und Apotheken dringende Medikamente und
medizinische Hilfsmittel fehlen,
wenn die Importware Milchpulver zur Mangelware geworden ist,
wenn die Importware Papier nicht einmal für die Schulen reicht
u.v.m.
Besonders schlimm ist die Situation natürlich für diejenigen in Sri Lanka, die schon
vor dieser Krise am Existenzminimum gelebt haben…

Dass unter solchen Bedingungen selbst das Helfen zum Problem wird und an seine Grenzen stoßen muss, ist nachvollziehbar. Etwas zumindest für die Ärmsten bereitzustellen, das allenfalls erst nach stundenlangem Anstehen und Suchen zu haben ist, was es nur limitiert oder nur extrem teuer gibt, ist eine große Herausforderung, die nur mit außerordentlicher Hingabe zu bewältigen ist.

Ward 25 in Sri Lanka wird trotzdem – so gut es geht – weiterhin Familien mit Food-Packets versorgen, verfügbare Medikamente auftreiben, für Schulkinder eine Pausenversorgung organisieren u.v.m.
Wir sind an der Seite derer, die dringend Hilfe benötigen und derer, die es auch und besonders in dieser Zeit auf sich nehmen, zu helfen.
Jeder, der uns dabei unterstützen möchte, ist herzlich willkommen!