Werdende Mütter erhielten Babyausstattungen

In diesen Zeiten tiefer wirtschaftlicher Krise Sri Lankas wird selbst das Notwendigste zur Mangelware und kaum noch erschwinglich. Das gilt auch für werdende und junge Mütter, die Grundausstattungen für ihre Neugeborenen nur sehr schwer oder gar nicht aufbringen können.

Zu denen, die tagtäglich mit diesem Problem konfrontiert werden, gehören die Hebammen und anderen Mitarbeiterinnen des Gesundheitsberatungszentrums „Public Health Midwife Center“ in Lunawa/Moratuwa, wenige Kilometer südlich von Colombo in einer slum-ähnlichen Umgebung gelegen.

Einer entsprechenden Bitte an
Ward 25 folgend wurden für 20 werdende Mütter umgehend die dringend notwendigen Babyausstattungen beschafft. Sie wurden an alle diese Frauen gemeinsam übergeben. Jede Packung enthielt Babykleider, Windeln, eine Matte, eine Wolldecke, ein Kissenset, einen Anzug, ein Paar Socken und einen Seifenbehälter.
Auch unter Masken war die Freude und Erleichterung der werdenden Mütter zu spüren …

Das Beratungszentrum selbst ist in einem bedauernswerten Zustand, die Bedingungen sind miserabel (siehe Fotos ganz unten) . Daher wird Ward 25 dort auch noch für eine Renovierung Unterstützung leisten.

 

 

 

 

 




 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Tea Time“ mal ganz anders …

Der Weg des berühmten Ceylon-Tees beginnt in Sri Lanka nicht nur auf großen Plantagen, sondern nicht selten auch auf kleinen privaten Anbauflächen. Teepflanzen helfen, Existenzen zu sichern, d.h. mit den Erlösen können viele Familien ihren Lebensunterhalt bestreiten. Voraussetzungen dafür sind jedoch neben den Lage- und klimatischen Bedingungen die vergleichsweise teure Beschaffung einer ausreichenden Zahl von Jungpflanzen und – mindestens 1 Jahr Zeit, bevor überhaupt die ersten Teeblätter gepflückt werden können.
Ward 25 hat kürzlich 3.500 solcher jungen Teepflanzen gekauft (s.u.) und sie an 10 Familien im Raum Balangoda verteilt. Einzige Einkommensquelle dieser Familien waren bisher lediglich Einkünfte aus kleinen Gelegenheits- und/oder saisonalen Jobs, die kaum zum (Über)Leben gereicht haben.

Die mit Freude und Dankbarkeit entgegengenommenen Pflanzen wurden von den Familienangehörigen umgehend in den dafür vorbereiteten Boden gesetzt.
Auch Ward 25 – Patenkind Sandani (Foto oben) war dabei …

Damit wurde nicht nur Tee, sondern immer auch ein Stück Hoffnung gepflanzt.
Etwas, wofür wir nur zu gern beigetragen haben …