
Nach coronabedingter Zwangspause in den letzten Jahren konnte es endlich wieder stattfinden: unser Ward 25 – Patenkindertreffen, DER Höhepunkt für unsere Patenkinder!
Für sie wurden wiederum für ein ganzes Wochenende Zimmer in einem Hotel reserviert, diesmal in einem äußerst komfortablen und direkt am Strand gelegenen Hotel in Bentota, denn es sollte den Kindern an diesem Wochenende an nichts fehlen: bequeme Betten mit weißer Bettwäsche, warmes Wasser aus der Dusche, üppige Mahlzeiten vom Büffet, Swimmingpool, …
Neue Freundschaften wurden geschlossen, alte erneuert, man gehörte zur „Ward 25 – Familie“, denn alle verband das Gleiche: Armut und Entbehrungen im täglichen Leben aber gleichzeitig auch die Gewissheit, mit den Paten Freunde an ihrer Seite zu haben, die ihnen helfen und sie nicht allein lassen. Alle erhielten anlässlich des Treffens von den Paten kleine Geschenke oder etwas Geld, um sich einen kleinen Wunsch erfüllen zu können.
Ein Erlebnis war es zu beobachten, wie unbeschwert sich die Kinder einmal frei von häuslichen Zwängen bewegten, wie sie diese für sie vollkommen ungewohnte Umgebung genossen. Selbstredend bestimmten stets viel Spaß und Spiel den Tagesablauf. Hinzu kam, dass alle Kinder eine künstlerische Darbietung mitbrachten – ein Lied, einen Tanz, einen Sketch, … jedes Kind stand im Abendprogramm einmal im Mittelpunkt und zeigte dort, was es kann. Beeindruckend, wie viel Talent dabei offenbar wurde!
Kaum zu glauben – aber von den neuen Patenkindern hatten die allermeisten noch nie das Meer gesehen! Und das, obwohl sie auf einer Insel leben… um so mehr war allein dies ein Erlebnis, das sie so bald nicht vergessen werden…
Viel zu schnell gingen die drei gemeinsamen Tage zu Ende. Es bleiben jedoch die Erinnerungen an viele schöne Stunden der Gemeinsamkeit, an Freundschaften, an tollen Erlebnissen, an Freuden, die man so vorher noch nicht einmal kannte …
Dank an dieser Stelle den Patinnen, Paten, Patenklassen und Spendern, die dies alles möglich gemacht haben! Dank der Ward 25 Group in Sri Lanka für die schwierigen und aufwendigen Vorbereitungen!
Es war alle Mühen wert!
Hier einige Impressionen von den schönsten Stunden des Jahres






















Das Waisenhaus „Sujatha“ in Kaluthara beherbergt 40 Mädchen mit tragischer Vorgeschichte: entweder ohne Eltern oder mit überforderten Eltern, denen das Sorgerecht entzogen wurde, Mädchen, die zu Hause misshandelt oder missbraucht wurden …




















Das ist Amashi, eines der Primary School children in Sri Lanka.


Wenn es in Sri Lanka für die allermeisten Menschen all die Jahre schon immer ein Leben am Existenzminimum war, so ist dieses Leben gegenwärtig mehr und mehr zu einem Überlebenskampf geworden.














Einem Kind in einem Land wie Sri Lanka zu helfen, in dem die allermeisten Menschen – besonders in der gegenwärtigen Zeit – tatsächlich aber schon seit Jahrzehnten unter Armut, Entbehrungen und Existenzkampf leiden, mag wie ein Tropfen auf den heißen Stein anmuten. Doch jeder, der einmal erlebt hat, wie gerade seine Hilfe einem dieser Kinder Erleichterung, Freude und letztlich Hoffnung gegeben hat, wird diesen, seinen „Tropfen“, wertschätzen und – stolz auf sich sein …

